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Mühlviertelvolleys für geschwächte Panthers eine Nummer zu groß

Der 3. Oktober war für die USP Herren 2 ein großer Tag: Der Traum von der Bundesliga war erfüllt worden und das erste Match stand am Plan. Durch die sensationelle Teilnahme an der CEV Beachvolley Club Championship fehlte unglücklicherweise die halbe Stammsechs bei St.Pölten. Bereits in den Wochen davor mussten daher Jonas Lackenberger und Lukas Raunig tragende Rollen übernehmen. Auch Coach Leon Binder bemühte sich, Libero Liam Pumberger würdig zu vertreten und gleichzeitig seinen Pflichten als Trainer nachzukommen.

Mangels Erfahrung sahen sich die Panthers im ersten Satz bereits mit einigen Hängern konfrontiert, die durch stärkere Phasen aber teilweise wieder wettgemacht werden konnten. Allerdings funktionierte das Block-Defense-Spiel nicht so wie gewohnt und die Gegner stellten sich rasch auf die etwas eindimensionale Spielweise der Hausherren ein. Hin und wieder flammten zwar die Stärken der Panthers auf, jedoch reichte es am Ende nicht für den Satzgewinn.

Im zweiten Satz setzte es einen herben Verlust für die Heimmannschaft, denn die Gegner aus Oberösterreich erzeugten guten Servicedruck und damit verließ die Herren 2 auch nach und nach der Mut am Angriff. Dies resultierte am Ende mit einem raschen Satzverlust.

Mit ein paar Umstellungen versuchte Coach Binder im dritten Satz die Abstimmung zu ändern, was aber leider auch nicht zum gewünschten Ergebnis führte. Zwar spielten die Gegner nun ebenfalls sehr schwach, jedoch unterbot man sich gegenseitig mit immer tragischeren Eigenfehlern. Ein Lichtblick kam am Ende des Satzes, als die Männer der USP endlich die Schwäche der Mühlviertler ausnutzten und zwei Matchbälle abwehrten. Der dritte wurde dann jedoch aufgrund eines Abstimmungsfehlers verwertet, was insgesamt sinnbildlich für die Leistung an diesem Tag stand.

Glücklicherweise hat das Team schon nächstes Wochenende die Chance, sich gegen PSV Salzburg zu beweisen. Diesmal auch wieder in Vollbesetzung.

Ergebnis: 0:3 (20,17,23)

Kader: Gruber (C), Kerschner D. (BP), Binder (L), Zádor, Raunig, Lakomy, Stepanek, Braun, Zeder, Höllrigl, Bellikli, Lackenberger

Coach: Leon Binder

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